Auch bei ausgeprägtem Knochenabbau kann eine festsitzende Versorgung möglich sein. Mit der kortikobasalen Implantologie lassen sich viele Situationen behandeln, in denen bei konventionellen Implantatsystemen zunächst ein Knochenaufbau empfohlen wird.
Ob diese Technik für Sie geeignet ist, klären wir im Rahmen einer persönlichen klinischen Beurteilung.
Viele Patientinnen und Patienten hören zunächst: «Zuerst muss der Kieferknochen aufgebaut werden.»
Je nach Ausgangssituation kann das tatsächlich der richtige Behandlungsweg sein. In anderen Fällen gibt es jedoch alternative Implantationstechniken, die einen Knochenaufbau nicht zwingend erforderlich machen.
Welche Behandlung infrage kommt, hängt von Ihrer individuellen Anatomie, der Knochenqualität und der klinischen Diagnose ab – nicht von einem Standardprotokoll.
Deshalb prüfen wir jeden Fall sorgfältig und erklären Ihnen verständlich, welche Möglichkeiten für Sie bestehen und weshalb wir eine bestimmte Behandlung empfehlen.
Konventionelle Implantate werden in der Regel im Alveolarknochen verankert – jenem Teil des Kieferknochens, der nach einem Zahnverlust mit der Zeit an Volumen verlieren kann. Ist dieser Knochen stark zurückgegangen, wird häufig zunächst ein Knochenaufbau empfohlen, um genügend Stabilität für das Implantat zu schaffen.
Kortikobasale Implantate folgen einem anderen Prinzip. Sie werden im kortikalen Knochen verankert – den besonders festen und dichten Knochenstrukturen des Kiefers, die auch bei fortgeschrittenem Knochenabbau häufig erhalten bleiben. Dadurch kann in vielen Fällen auf einen vorgängigen Knochenaufbau verzichtet werden.
Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet das einen kürzeren Behandlungsweg mit weniger chirurgischen Eingriffen. Je nach individueller Ausgangssituation kann die festsitzende Versorgung im Rahmen einer Sofortbelastung bereits innerhalb weniger Tage erfolgen.
Ob diese Technik für Sie geeignet ist, lässt sich erst nach einer klinischen Untersuchung und der Beurteilung Ihrer Röntgenbilder zuverlässig beurteilen.
Bei Speerdent arbeiten drei Bereiche eng zusammen – an einem Standort und mit kurzen Entscheidungswegen:
Wo Diagnostik, chirurgische Behandlung und Nachsorge stattfinden.
Das den Zahnersatz in direkter Abstimmung mit dem behandelnden Zahnarzt fertigt. Ein Teil des Labors befindet sich vor Ort, komplexe Arbeiten werden über einen vollständig digitalen Workflow umgesetzt.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieser Zusammenarbeit ist die Ausbildung
FÜR WEN
Die kortikobasale Implantologie wurde insbesondere für Patientinnen und Patienten entwickelt, bei denen konventionelle Implantatsysteme an ihre Grenzen stossen. Dazu gehören beispielsweise:
Diese Merkmale führen bei uns nicht automatisch zum Ausschluss von einer Implantatbehandlung. Jede Situation wird individuell beurteilt und auf Grundlage der klinischen Befunde geplant.
Eine wichtige Ausnahme sprechen wir offen an: Patientinnen und Patienten, die innerhalb der letzten zwölf Monate Bisphosphonate eingenommen haben oder aktuell einnehmen, benötigen eine besondere Abklärung. In diesen Fällen entscheiden wir gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Implantatbehandlung möglich ist.
Sie wohnen in der Schweiz oder in Grenznähe:
Sie reisen aus Deutschland, Österreich oder einem anderen Land an:
Dr. Marco Gatti leitet Speerdent in Gommiswald und hat sich auf die kortikobasale Implantologie spezialisiert. Seine Ausbildung in dieser Technik absolvierte er direkt bei Prof. Stefan Ihde, einem der international führenden Experten auf diesem Gebiet.
In unserer Praxis arbeiten wir mit Implantaten von Ihde Dental, dem Schweizer Hersteller, der sich am selben Standort befindet. Dadurch profitieren unsere Patientinnen und Patienten von kurzen Wegen, einer direkten Zusammenarbeit und einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit der verwendeten Materialien.
Auf die eingesetzten Implantate und Materialien erhalten Sie die entsprechenden Hersteller- und Qualitätsgarantien.

Oft genügt bereits eine persönliche Beratung, um Ihre Situation fachlich einzuschätzen und die möglichen Behandlungswege zu besprechen.